Pädagogisches Prinzip

 

Jedes Kind lebt ab seiner Geburt unter ganz konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen und familiären Bedingungen, die jedes Kind „besonders“ und „einzigartig" machen.

Sie sind von der Geburt an „vollwertige“ Menschen, die auf ihre eigene Art sehen, fühlen, denken, sich äußern und eine eigene Kultur besitzen. Jedes Kind ist mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Besonderheiten ernst zu nehmen. Diese Eigenschaften sind vom Erwachsenen zu respektieren und wertzuschätzen, denn das macht ein Individuum erst aus. Wir haben von jedem Kind ein positives Bild, denn so haben „unsere“ Kinder die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten zu zeigen und zu erwerben. Kinder kommen neugierig auf die Welt, sie möchten die Welt und ihre Umgebung begreifen, ertasten und verstehen. Sie lernen durch Nachahmen, Übung und durch sinnliches Begreifen. Kinder lernen aber nicht was sie sollen, sondern was sie wollen.
Jedes Kind hat sein eigenes individuelles Tempo in dem es sich entwickeln will, die Welt zu verstehen. Dazu braucht es Orte an denen es sich ausprobieren und ertesten kann.
Eltern und „unsere“ Erzieher/Heilerzieher sind sich dieser Verantwortung bewusst, eine sensible Umwelt zu schaffen, in der das Kind Orientierung, Sicherheit und Bindung findet.
Auf dieser sicheren Basis kann es eigene Schritte gehen und Sozialverhalten, sozialemotionale und handelnde Kompetenz üben, verstehen und lernen. Voraussetzung für ein sozial handelndes Verhalten ist ein positives Selbstbild. Ein Kind was sich seiner „Stärken", seiner Fähigkeiten bewusst ist, wird auch soziale Eigenschaften positiv annehmen und selbständig sozial handeln können. Soziales Verhalten wird in den Kindergärten (Kind- Kind, Erzieher- Kind) von anderen Regeln bestimmt als zu Hause.
Die Kindergärten geben dem Kind die Gelegenheit zum Kontakt mit gleichaltrigen und jüngeren Kindern, vom gegenseitigen Lernen und Verstehen. Sie lernen für Ihr Handeln die Verantwortung zu übernehmen und für ihr eigenes Tun sich der Konsequenzen bewusst zu sein.

 

"planned child" Kindergärten sind ein soziales Übungsfeld für:

  • Kritik und Konfliktfähigkeit
  • Kooperation und Hilfsbereitschaft
  • Toleranz und Respekt
  • Mitbestimmung und Mitgestaltung, sowie
  • Solidarität.

„Unsere“ Einrichtungen stellen somit das Spiegelbild einer kleinen Gesellschaft dar.

 

Das von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport initiierte Berliner Bildungsprogramm für die Bildung , Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt, ist unter anderem Grundlage unseres Konzeptes.

 

In unserer täglichen Arbeit haben wir den Anspruch ihre Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten. Ihr Kind soll sich bei uns wohlfühlen und eine liebevolle Betreuung und Begleitung erfahren. Unsere Arbeit stützt sich auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, da wir uns ständig neue Gedanken zur Verbesserung unserer Arbeit machen, bilden sich unsere Erzieher ständig weiter.

 

Wir legen viel Wert auf Kooperation mit anderen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Institutionen und Behörden, Therapeuten, Firmen aus der freien Wirtschaft, aber auch mit Institutionen aus anderen Ländern.